Wie bei jedem anderen Unterricht gibt es auch beim Klavierunterricht einige wichtige methodische Prinzipien die essenziell für den Erfolg sind.
- vom Leichten zum Schweren
- vom Bekannten zum Unbekannten
- vom Allgemeinen zum Speziellen
- vom Konkreten zum Abstrakten
Die Einhaltung dieser Prinzipien verhindert ein sich anbauendes Frustrationspotenzial, Überforderungsgefühle, Stecken-Bleiben, Verständnisschwierigkeiten etc. Neben diesen allgemeinen Prinzipien ist aber die Fachkompetenz, die sich aus Fachwissen und viel Erfahrung zusammensetzt, unabdingbar. Sie sollen sich nicht damit belasten zu wissen, welche technische Raffinesse hinter einem gekonnten Anschlag steckt, es würde zu nichts als Frustration führen. Meine Aufgabe als Klavierlehrer sehe ich darin, Sie mit all meinem Wissen und meiner Erfahrung durch den diesen Tschungel zu führen und Ihren Zugang zum Instrument nachhaltig immer weiter zu verbessern. Eine gute, saubere Technik kommt nicht vom stundenlangen Üben, sie kommt vom richtigen guten und sauberen Üben. Es gibt unendlich viele Fehler die man machen kann, die man ohne der nötigen Erfahrung nicht erkennt und die erst später negativ bemerkbar machen. Indem wir solche Fehler vermeiden und Stärken stärken ist Klavierspielen kein auf und ab, sondern ein ständiges konstantes Verbessern.
Die Klavierstunde ist die Zeit, in der alle seit der letzten Stunde neu oder wieder aufgenommenen Fehler mit den entsprechenden Übungen effektiv beseitigt werden, die Zeit, in der Neues besprochen und vor allem gespielt wird, und die Zeit in der neben dem Fortschritt auch die Lust am Klavierspielen keinesfalls zu kurz kommt.
